15.09.2026

Immobilienpreise bleiben in den Elbevororten stabil

Fast ein halbes Jahr machten sich veränderte Rahmenbedingungen – entstanden vor allem durch den seit Ende Februar bestehenden Krieg gegen den Iran – auf den Immobilienmärkten so gut wie nicht bemerkbar. Ungeachtet erheblich verteuerter Energiepreise – besonders kenntlich an den Tankzapfsäulen – und einiger heftiger Ausschläge bei den Bauzinsen verzeichneten wir eine Fortsetzung der Belebung insbesondere der Wohnimmobilienmärkte. Viele Kaufinteressenten suchen vor allem in den Elbvororten nach Objekten für ein schönes und ruhiges Wohnen in sehr guter Infrastruktur und bester Lage. Gerade Familien mit Kindern gehören zu den Suchkunden, die ihre Zurückhaltung aufgegeben hatten, um ihrem wachsenden Wohnbedarf nun endlich nachzukommen.

Inzwischen aber haben die Entscheidungen der Notenbanken, wieder Einfluss auf die Märkte, da sie mit leicht erhöhten Leitzinsen, die vor allem durch die gestiegenen Ölpreise ausgelöste Inflation dämpfen wollen. Die Bauzinsen haben sich seither um etwa 0,5 bis 0,75 Prozentpunkte erhöht. Insofern erscheint es logisch, dass zumindest gut die Hälfte von 60 durch ihren Verband befragte Immobilienmakler insbesondere bei Einfamilienhäusern rückläufige Verkaufszahlen und fallende Preise erwarten. Wir können uns dieser Prognose nicht vollends anschließen, denn schon die Einschätzung rückläufiger Verkaufspreise in den vergangenen sechs Monaten entspricht nicht der Realität in den von uns bearbeiteten Elbvororten. Denn im ersten Halbjahr 2026 wurden in den Elbvororten 82 Häuser verkauft und damit eines mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Wohnungsverkäufe sank parallel zwar auf von 98 auf 86 Stück, was aber aus unserer Sicht durch ein in den Elbvororten zu geringes Angebot insbesondere an Neubauwohnungen verursacht wurde.

Parallel stiegen die Kaufpreise im genannten Zeitraum erheblich, in Nienstedten bei den Wohnungen um sogar 25 Prozent. Häuser in Blankenese wurden im Durchschnitt um gut zehn Prozent, in Groß-Flottbek um 14 Prozent teurer verkauft. Wir gehen nunmehr von einer stabilen Entwicklung aus, wobei moderne, gut ausgestattete Objekte preislich aufwärtsgerichtet bleiben und die anderen, wie auch bisher eher nicht.

Zurück zur Übersicht

Newsletter

Bleiben Sie stets informiert! Nutzen Sie exklusive Immobilienangebote aus Hamburg und dem europäischen Ausland sowie wertvolle Informationen, erstklassige Einschätzungen und kommende Trends – alles kompakt in unserem regelmäßig erscheinenden Newsletter.